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Abwechslungsreiche und erfrischende Jubiläumsfeier an der MNS

Die Martin – Niemöller – Schule in Riedstadt feiert in diesem Jahr ihr fünfzigjähriges Bestehen. Mit einem sehr beeindruckenden dreistündigen Programm, in das viele Zeitzeugen der vergangenen fünf Jahrzehnte eingebunden waren, gelang es den Verantwortlichen der MNS am vergangenen Donnerstag (16.), die fast 500 Ehrengäste, Gäste und Freunde sowie zahlreiche Ehemalige der Schule auf eine bewegte Zeitreise mitzunehmen.

Schulleiter Martin Buhl wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass es nur drei Schulleiter in den 50 Jahren gegeben habe und auf seine Vorgänger Hans – Jürgen Eßinger ( 1987 – 2011) und Ludwig Nösinger (1964 – 1987) davon 47 Jahre entfielen, die mit besonderem herzlichen Applaus begrüßt wurden.
Buhl stellte an den Beginn des Abends ein Göthezitat:
„Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen – Wurzeln und Flüge.“ Gleiches gelte aber auch für Erwachsene und sogar für die Schule. „Schule ist viel mehr als nur Unterricht am Vormittag. Sie ist der Lebensraum, der von vielen Menschen gestaltet wird.“

 

Dies spiegelte sich auch wieder in den sehr persönlichen Rückblicken zahlreicher Weggefährten der Schule, die souverän von den drei Neuntklässern Tinashe Hlanguyo, Habbeb Iqbai und Ilias Zariouh interviewt wurden.

Mit Filmausschnitten der Einweihungsfeier am 17.Oktober 1964, die der VVV Goddelau zur Verfügung gestellt hatte, wurden die Besucher auf die Anfänge der damaligen Mittelpunktschule eingestimmt.

Der ehemalige Bürgermeister von Wolfskehlen und Landrat des Kreises Groß-Gerau Willi Blodt erinnerte auch daran, dass die MPS für die noch eigenständigen Gemeinden Goddelau, Wolfskehlen, Erfelden, Crumstadt und Leeheim schon vor der Gebietsreform 1977 den Zusammenschluss vorwegnahm.

Der amtierende Landrat Thomas Will lobte den Weitblick der damaligen Kommunalpolitiker, dass fünf Kommunen gemeinsam eine Schule auf den Weg bringen wollten und bezeichnete dies als „Pädagogik des Integrierens und Zusammengehörens“. Keine Hoffnung konnte er der MNS auf eine „Eigenständige Oberstufe“ jrdoch in absehbarer Zeit geben.

Weitere Zeitzeugen waren Volker Blum, ehemaliger Lehrer und späterer Leiter des Staatlichen Schulamtes, die ehemaligen stellvertretenden Direktorinnen Ute Schmitt (1991 – 1996), heute Leiterin der Abt. III des HKM und Luitgard Richter-Eisenberg (2000-2011) und die ehemalige Lehrerin und Schülerin Else Trumpold, die ihre Versetzung vom Gymnasium Gernsheim nach Goddelau als ihre wichtigste berufliche Entscheidung bezeichnete. Oder der langjährige Stufenleiter Reinhold Geipert und der Pädagogische Leiter Oliver Gausmann aus dem Leitungsteam der MNS sowie Yvonne Ripper, die seit 2014 Lehrerin an der MNS ist. Sie alle hatten lebendige Geschichten und Anekdoten zu erzählen.

Auch der ehemaligen Schüler Rolf Lemke blickte ebenso stolz zurück auf seine Schulzeit an der MPS wie die Zwillingsschwestern Elvira Baumann und Petra Knöß.

In allen Jahrzehnten der Schule, die eindrucksvoll auch bildlich in einer Diashow dokumentiert wurden, war der ehemalige Direktor Hans-Jürgen Eßinger als Lehrer, stellv. Rektor und Leiter der MNS (1969 – 2011) mit ihr verbunden.

Als Besonderheit der Schule stellte er heraus, das jeder die Schule als einen Bereich verstandenen habe, „in dem die Persönlichkeit eines jeden Schülers, eines jeden Lehrers und Mitarbeiters im Mittelpunkt des Denkens, Planens und Handelns stand“.

Obwohl das Kollegium stolz auf die erfolgreiche Arbeit in der Haupt- und Realschule mit über 1000 Schülerinnen und Schüler bis zur Förderstufe 1979 gewesen ist, wollten die für pädagogische Reformen aufgeschlossenen Lehrkräfte im Einvernehmen mit den Eltern einen Schulformwechsel, um auch in Riedstadt ab 1981 ein wohnortnahes Bildungsangebot für alle Schüler anbieten zu können. Man war überzeugt, dass in der „Integrierten Gesamtschule“ die „bessere Pädagogik gemacht werden kann, weil hier Kinder aller Leistungsbegabungen zusammenarbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Dieses Fördern und Fordern ist das besondere Charakteristikum der IGS“.

Wie bunt, vielfältig und kreativ die Gesamtschule ist, machten nicht nur die ehemalige Schulband „blueRied“ unter Leitung von Reiner Schuchmann deutlich, sondern auch die Bläserklassen 8A und 8B mit Thomas Grimm und der gemischte Schüler- und Lehrerchor, die einen breiten und schwungvollen musikalischen Rahmen boten. Die von Georg Häffele geleitete und viel beachtete Musical-AG lockerte immer wieder mit Sequenzen das Programm humorvoll auf.

Bevor SL Buhl die Gäste zum gemütlichen Beisammensein einlud,das der Förderverein mit Unterstütztung von Peter Albig und Schülerinnen und Schüler der 10 A ausrichtete, übergaben die Vorsitzende des Schulelternbeirates Ulrike Zapp und Bürgermeister Werner Amend auch im Namen seiner Kollegen Thomas Schell (Biebesheim) und Thomas Raschel (Stockstadt) Präsente und dankten der Schulgemeinde für langjährige gute Zusammenarbeit und wünschten weitere erfolgreiche 50 Jahre.

Hans – Jürgen Eßinger

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