Menü

Die Martin-Niemöller-Schule hat bei dem Innovationswettbewerb „Sprungbrett Schule – Wie Übergänge gelingen, der von den Unternehmerverbände Südhessen ausgelobt wurde, den Platz zwei erreicht. Ihr „Lebens-Orientierungs-Seminar (LOS)“ spricht vor allem Jugendliche an, bei deren Abschluss gefährdet ist. Sie sollen besonders unterstützt werden. Ziel ist, das Selbstvertrauen der Schüler in eigene Fähigkeiten und Begabungen zu stärken. Dabei sollen sie eigene Ziele formulieren und Durchhaltevermögen lernen. Realistische Selbsteinschätzung soll ihnen die Möglichkeit geben, eine aussichtsreiche Zukunftsperspektive zu entwickeln und sich für ihren Schulabschluss zu motivieren.

 

In einem viertägigen Seminar außerhalb der Schule werden die Jugendlichen von der Schulsozialarbeit und den Mitarbeiter/innen des Riedstädter Jugendbüros betreut und durchlaufen mehrere Stationen: Ein simuliertes Verkaufsgespräch, interaktive Organisationsaufgaben, ein fiktives Bewerbungsgespräch, das gemeinsame Kochen eines Mittagessens, soziales Verhalten, ein eigenes Referat und Informationen über Berufsperspektiven und den Besuch weiterführender Schulen. Es folgt eine Fremd- und Selbsteinschätzung mit Diskussion. Die Jugendlichen haben die Möglichkeit, außerhalb des Unterrichts wahrgenommen zu werden und nach ihren individuellen Bedürfnissen angeleitet zu werden. Sie erfahren so mehr über ihre persönlichen Stärken und Fähigkeiten, die sie anschließend für Schulabschluss und Berufsausbildung nutzen können.

Dem Fachkräftebedarf der Unternehmen steht die nach wie vor hohe Zahl an Schülern gegenüber, die ohne Abschluss die Schule verlassen. Dabei bleibt gesamtgesellschaftliches Potenzial ungenutzt. Das „LOS-Seminar“ bietet da einen zukunftsweisenden Ansatz zur schulischen und außerschulischen Förderung von Schülern.

Schulleiter Martin Buhl freut sich über diese Auszeichnung, denn damit werde vor allem auch die hervorragende Kooperation der Schule mit dem Riedstädter Jugendbüro und der Schulsozialarbeit gewürdigt. „Dieses ausgezeichnete Projekt ist ein sehr gutes Beispiel wie eine Vernetzung zwischen Schule, Stadt und Kreis den Schülerinnen und Schülern bessere Startbedingungen in das Leben ermöglicht und so zielorientierte Präventionsarbeit geleistet wird.“

Die Unternehmerverbände Südhessen haben die mit 6500 Euro Gesamtwert dotierten Preise an südhessische Schulen verliehen. Der Jury gehörten Vertreter von Schule, Hochschule, Unternehmen, Medien, Elternvertretung und hessischem Kultusministerium an.

Die eingereichten Schulprojekte zeichneten sich durch eine starke Gemeinschaftsorientierung, motivierendes Engagement und Mut machende Praxiserfahrungen aus. In seiner Laudatio dankte der Verbandsvorsitzende, Jürgen Streit, allen Beteiligten für die in den Projekten erkennbaren innovativen Ideen und Beispiele für gelingende Persönlichkeits- und Kompetenzentwicklung.

Mit dem Projekt „Das Planckini-Labor“ erreichte die Max-Planck-Schule, Rüsselsheim, den ersten Platz.

Informationen zum Wahlpflichtunterricht

 

Ganztägig Lernen!

 

Förderverein

 

Kinderschutzbund

Ortsverband Ried/Gernsheim Kooperationspartner der MNS
Benefiz für Kids
15. Ried-Cup für Grundschulen

Schulelternbeirat

Go to top