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Werde ich Gärtner, Logistiker, Laborant oder suche ich doch lieber einen Platz in der Verwaltung? Viele Noch-Schüler stellen sich solche Fragen. Am Donnerstagabend konnten sie Antworten darauf bekommen. Alireza Naderi, Lehrer an der Martin-Niemöller-Schule, hatte die „Job-ten“-Veranstaltung organisiert. Dabei stellten zehn Unternehmen ihre Angebote an Ausbildungsplätzen vor.
Kim Jannik aus der Klasse neun nannte Landschaftsgärtner als Berufswunsch. Francesco Scalzo,

Geschäftsführer des Garten- und Landschaftsbaubetriebes Scalzo, erklärte die Besonderheiten des Berufes. Man ist immer draußen und die Arbeit sei vielseitig und kreativ, so Scalzo. „Man beginnt mit nix und dann entsteht der Garten.“ Er sei auf diese Schule gegangen und sein Betrieb habe das Schulgelände gestaltet, verriet er.

Auch Agatha interessierte sich für den Gartenbau oder für Logistik. Über diesen Ausbildungsgang informierten die Firmen Kirchner, die Deutsche Bahn AG und Transgourmet. Bei Transgourmet referierte Miriam Losito über die Ausbildungsmöglichkeiten im Bereich Groß- und Außenhandel und zur Fachkraft für Lagerlogistik. Die Chancen seien groß, nach erfolgreichem Abschluss übernommen zu werden, so die Referentin.

Loisa wollte sich bei der Bahn AG informieren und Laura aus der neunten Klasse hatte nach eigenen Angaben lange mit der Ausbildung zur Heil- und Erziehungspflegerin geliebäugelt, sei jetzt eher an Altenpflege interessiert. Vom Pflege- und Therapiezentrum Riedstadt erhielt sie passende Informationen.

Auch die Vitos Kliniken stellten ihre Ausbildungsmöglichkeiten vor. Jens Kreikenbaum vom Schulleitungsteam hatte zwei Auszubildende aus dem dritten Lehrjahr mitgebracht, Lisa Marie Hartfiel und Fabienne Cremer. Da konnten die Schüler direkt erfahren, wie sie zum Beispiel mit belastenden Situationen umgehen können. Es gebe immer Teambesprechungen, erklärten die jungen Frauen. „Blut sehen solle man schon können“, sagte Kreikenbaum. Und man müsse auch Geschick mitbringen. Das werde zum Beispiel beim Verbandswechsel benötigt.

Wer eher eine Ausbildung im Büro sucht, wurde bei dem Angebot des LBH Steuerbüros, bei der Kreisverwaltung oder bei der Kreissparkasse Groß-Gerau fündig. Für die Sparkasse hatten Hannelore Schuller und Sonja Matern Informationsmaterial und die Nachricht mitgebracht: „Wir suchen händeringend Azubis.“ Voraussetzungen für einen Ausbildungsplatz seien Abitur, Fachabitur oder ein guter Realschulabschluss.

In unterschiedlichen Bereichen bildet Merck aus. Das erklärte Markus Rostock vom  Ausbildungsmarketing. Haupt- und Realschüler können sich bei Merck zu Chemikanten, zur Fachkraft Lagerlogistik, Industriemechaniker, Produktionsfachkraft, Koch und Restaurantfachkraft ausbilden lassen. Rostock erklärte auch die Sache mit der Bewerbung: Merck akzeptiere nur Online-Bewerbungen.

Am Ende der Jobbörse meinte der Organisator, dass die Resonanz der Unternehmen steige, und dass die zuständigen Kammern viele unbesetzte Ausbildungsstellen meldeten. Und er betonte die Bedeutung des direkten Kontaktes zu den Betrieben. „Hier sind die Schüler direkt am Epizentrum der Berufsorientierung.“

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