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Wer war Martin Niemöller ?

Martin Niemöller wurde als Sohn einer lutherischen Familie in Lippstadt geboren.
Mitten im ersten Weltkrieg (1914-1918) absolvierte Martin Niemöller sein Abitur.
Während des ersten Weltkrieges war Martin Niemöller erst Seekadett,
dann U-Boot Kommandant. Später war er Knecht auf einem Bauernhof,
anschließend studierte er Theologie.

 

 

Lebenslauf:

01.07.1931

 

Niemöller wurde zum Gemeindepfarrer in Berlin-Dahlhem ernannt.

 

1933

 

Das Zentrum des kirchlichen Widerstands wird das Pfarrhaus; Martin Niemöller wird Vorsitzender des selbstgegründeten "Pfarrernnotbundes".

Er ruft alle Pfarrer im Deutschen Reich auf, sich in diesem Bund zusammenzuschließen.
In seinem Rundschreiben Nr.1 lehnt er sich gegen die Anwendung des Arierparagraphen in der Kirche auf.

 

01.07.1937

 

Martin Niemöller wird verhaftet, da mehr als 40 Gerichtsverfahren gegen ihn laufen: Das Nazi-Deutschland betrachtet ihn als Staatsfeind.

 

08.03.1938

 

Martin Niemöller erhielt das Urteil: 7 Monate Festungshaft und eine zu dieser Zeit hohe Geldstrafe . Dieses Urteil kommt einem Freispruch gleich; trotzdem bleibt Niemöller 7 Jahre lang persönlicher Gefangener Hitlers in den Konzentrationslagern Sachsenhausen und Dachau.

 

1945

 

Nach der Befreiung wird Martin Niemöller Leiter des kirchlichen Außenamtes und kämpft im Rat der Evangelischen Kirche um die entscheidenden Sätze der "Stuttgarter Schulderklärung".

 

1947

 

Martin Niemöller wird als Kirchenpräsident von Hessen und Nassau gewählt (EKHN). Er füllte dieses Amt 17 Jahre aus.

 

1948

 

Die erste Rede vor der Vollversammlung des Weltkirchenrates enthielt folgenden wichtigen Satz: „Krieg ist gegen den Willen Gottes.“

 

1950

 

In seinem Brief an Bundeskanzler Adenauer wendet sich Martin Niemöller gegen die Remilitarisierung Deutschlands.

 

1954

 

Martin Niemöller wird Präsident der Deutschen Friedensgesellschaft und einer der Präsidenten des Weltkirchenrates. Er arrangiert ein informatives Treffen mit Atomwissenschaftlern (Hahn, Heisenberg, Weizsäcker) , weil sich der Rat der Evangelischen Kirche nicht in der Lage sieht, eine Erklärung zur Wasserstoffbombe abzugeben

 

1964

 

Martin Niemöller schreibt einen Aufruf zum Ostermarsch mit folgendem Inhalt:
„Die Ostermärsche gehen weiter und müssen weitergehen, damit es deutlich wird, wir wollen keinen Krieg mehr.“

 

1974

 

Martin Niemöller ist Mitbegründer des Komitees für „Frieden, Abrüstung und Zusammenarbeit“ .

 

1982

 

Als 90 – jähriger ist Niemöller Mitinitiator des „Krefelder Appells“ gegen neue Mittelstreckenraketen in der Bundesrepublik Deutschland.

 

06.03.1984

 

Martin Niemöller stirbt in Wiesbaden.

Förderverein

 

Kinderschutzbund

Ortsverband Ried/Gernsheim Kooperationspartner der MNS
Benefiz für Kids
15. Ried-Cup für Grundschulen

Schulelternbeirat

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